IVZ vom 09.01.2024 von Detlef Dowidat

 

Verein legt Grundstein für Bühne

Königstreffen der Bürgerschützen

 

 

Die Teilnehmer am Königstreffen
Foto: Detlef Dowidat

 

Es ist stets ein geselliges Treffen: Jahr für Jahr kommen die Majestäten zusammen, um Erinnerungen auszutauschen und Neuigkeiten zu erfahren. Die Tradition wird gepflegt.

Immer am Dreikönigstag werden alle noch lebenden Schützenköniginnen und Schützenkönige des Bürgerschützenvereins Tecklenburg von 1786 zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Und das nun zum 30. Mal. 19 von 29 ehemaligen Majestäten waren erschienen, um vor dem Kamin der Tecklenburger Grafen im Hotel „Drei Kronen“ nach einem Abendessen in Erinnerungen zu schwelgen.

Nicht nur für Organisator und Altmajestät Arno Prigge stand das Treffen unter einem besonderen Stern. Dank der Tecklenburger Bürgerschützen blickt die Freilichtbühne auf das 100-jährige Bestehen zurück. Denn zum 125-jährigen Bestehen der Bürgerschützen wurde 1924 in der Burgruine das historische Stück „Ein Traum der Gräfin Thekla“ aufgeführt. Das war die Geburtsstunde der Freilichtspiele Tecklenburg. Radulf Beuleke, selbst 1986 Bürgerschützenkönig, überbrachte eine Einladung an den Vorsitzenden Christian Holt und erzählte als Intendant der Bühne eine Menge über die Planungen für die Jubiläumssaison.

Am 30. Königstreffen nahmen teil (in Klammern das Königsjahr): Siegfried Merle (1987), Klaus Holthaus (1996), Dennis Hövelmann (amtierende Majestät), Christiane Böhm-Sander (2017, Michael Friedrich (1973 und 1998), Stelios Katsarou (2022), Michael Schäfer (2019), Volker Schmidt (2004), Christian Holt (2012), Daniel Bardelmeier (2015), Jörg Bardelmeier (2005), Horst Moritz (2006), André Wohnfurter (2014), Thomas Moritz (2016), Arno Prigge (1992), Volker Heukamp (1991), Friedhelm Sander (2001), Heinrich Frickenstein-Klinge (1997), Wilhelm Kienemann (1982). Nicht teilnehmen konnten: Klaus Völker (2000), Wolfgang Moritz (2011), Michael Schürmann (2007), Timo Bardelmeier (2018), Erwin Budke (1976), Werner Harlinghausen (2010), Bärbel Schürmannn (2008), Steffen Westphal (2009).