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IVZ vom 07.09.2021

 

Rückwirkende Vorstandswahl bei Generalversammlung

Tatenlosigkeit für den Schützenvereins St. Hubertus Birgte endet

 

Sechs Vereinsmitglieder wurden für 25, 50 und 60 Jahre Vereinszugehörigkeit mit einer Anstecknadel vom Vorsitzenden geehrt
(v.l): Albert Kortemeyer, Bernhard Laumann, Andreas Elmer, Manfred Bühner, Holger Keller, Werner Ottenhues.

 

Nach ungefähr eineinhalb Jahren konnte die Generalversammlung im dritten Anlauf endlich stattfinden. Für den Verein endet mit der Versammlung nun eine lange Zeit der Tatenlosigkeit.

In der vergangenen Zeit waren einzig die Kranzniederlegungen zu Pfingsten durchgeführt worden. „Jetzt aber geht`s wieder los“, berichtet der Schützenverein in einer Pressemitteilung. Die nächsten Feste sind bereits in Planung: eine Damentour und das Erntedankfest, welches unter dem Motto „Schlag den König“ stattfinden wird.

Zu Beginn der Versammlung wurde zur Einstimmung der Film vom letzten Schützenfest im Jahr 2019 gezeigt. Einen besonderen Gruß galt dem amtierenden König Gerhard Hallmeyer.

Der Jahresbericht des Chronisten Lars-Hendrik Averbeck war mehr ein Rückblick ins Jahr 2019. In 2020 konnte lediglich kurz vor dem Corona-Ausbruch noch das Karnevalsfest gefeiert werden. Den Mitgliedern wurde dadurch bewusst, auf wie viel durch die Pandemie verzichtet werden musste. Die Kassenprüfer Andreas Elmer, Thomas König und Ewald Egbert fanden eine ordentlich geführte Haupt- und Schießkasse vor. Sie beantragten die Entlastung der Kassierer und des gesamten Vorstandes. Diese wurde von der Versammlung erteilt.

Dadurch dass in 2020 keine Generalversammlung stattgefunden hatte, musste die Wahl der Vorstandskollegen rückwirkend nachgeholt werden. Somit stand diesmal der gesamte Vorstand zur Wahl. Einzige Veränderung gab es bei der Position des Chronisten. Lars-Hendrik Averbeck stellte sich nicht mehr zur Wahl. Für seinen Einsatz als Chronist in den letzten Jahren dankte der Vorsitzende Klemens Wölte. Neu als Chronist wählte die Versammlung einstimmig Lars Plagemann. Colin Dammermann wurde als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt.

Die Ehrung der besten Schützen entfiel aufgrund nicht stattgefundener Schießwettbewerbe. Im Schlusswort gab Klemens Wölte die große Hoffnung mit auf dem Weg, in 2022 endlich wieder Schützenfest in Birgte feiern zu können.

 

 


IVZ vom 11.06.2019 von Francis Kroll

 

Gerhard Hallmeyer regiert in Birgte

Schützenfest bei Bilderbuchwetter

 

Das neue Birgter Königspaar mit Hofstaat: (v.l.) Ehepaar Verena und Andreas Jürgens, Königspaar Sonja und Gerhard Hallmeyer, Monika und Andreas Menke sowie der Kinderschützenkönig Johann Wieker. Foto: Francis Kroll

 

Bilderbuchwetter begleitete am Pfingstwochenende das alljährliche Schützenfest des BSV St. Hubertus Birgte. Seit 2013 feiern die Schützen auf der Festwiese am Riehenweg und hatten in der Vergangenheit manches Mal mit Wetterkapriolen zu kämpfen.

In diesem Jahr genossen die Schützen das große Treffen mit ihren Vereinsmitgliedern und vielen Gästen. Begonnen wurde am Samstag mit dem Kinderschützenfest. Die Kinder des dritten Schuljahres ermittelten den König und die Königin. Johann Wieker und Carla Badde hatten dabei das meiste Glück. Sie wurden zum neuen Kinderkönigspaar gekürt.

Für die zahlreichen Kinder hatten die Schützen für allerlei Kurzweil gesorgt wie Kinderkarussell, Glücksrad, Armbrustschießen und mehr. Mit der Jugendparty schloss der erste Tag.

Am Pfingstsonntagabend begann das Endstechen des Luftgewehrpokalschießens in der Gaststätte Ottenhues.

Das eigentliche Schützenfest begann am Pfingstmontag mit der Feier der heiligen Messe im Festzelt am Riehenweg mit Pfarrer Christoph Winkeler. Der Familienkreis aus Birgte hatte die Messfeier vorbereitet. Am frühen Nachmittag hieß es Antreten am Vereinslokal Hof Gehring mit König Norbert Schröer, um nach der Kranzniederlegung an der Birgter Kapelle zum Festplatz zu marschieren. Die 119 Schützen in ihren Uniformen gaben ein beeindruckendes Bild ab und der neue Oberst Philipp Heinrich hatte seine Aufgabe voll im Griff.

Die Riesenbecker Feuerwehrkapelle und der Spielmannszug Bevergern sorgten an diesem Nachmittag für die musikalische Unterhaltung, während die Schützen ihre Schüsse auf den Holzvogel an der mobilen Vogelstange abgaben, allen voran Pfarrer Christoph Winkeler. Er eröffnete mit den ersten Schüssen den heißen Kampf um die Königswürde.

Währenddessen amüsierten sich die Angehörigen und Freunde des BSV St. Hubertus bei Kaffee und Kuchen im Festzelt.

Ein hartnäckiger Bewerber um die Königswürde war Gerhard Hallmeyer, dem es bereits um 16.13 Uhr gelang, nach spannenden letzten Schüssen den inzwischen lädierten Vogel endgültig mit dem 372. Schuss von der Stange zu holen. Der Jubel war groß, und der neue König ehrte damit seinen verstorbenen Vater Karl-Heinz, der in diesem Jahr Goldkönig gewesen wäre.

Es folgte die Proklamation mit Festrede vom neuen Oberst, anschließend wurde die Königin mit Hofdamen am Vereinslokal Hof Gehring abgeholt. Mit auf den Thron nahm König Gerhard Hallmeyer seine Frau Sonja, in den Hofstaat berief er Andreas und Monika Menke sowie Andreas und Verena Jürgens.

Nach dem großen Festumzug durch die Bauerschaft schloss sich im Festzelt der öffentliche Königsball an, bei dem die große Birgter Familie ausgiebig feierte.