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IVZ vom 06.08.2019 von Heinrich Weßling

 

Uwe Woestmann ist nun Steinbecks Jahrhundertkönig

Besonderer Wettbewerb zum 100-jährigen Vereinsjubiläum

 

Geballte Erfahrung: Das Foto zeigt alle Teilnehmer mit Königs- oder Vizekönigswürde,
die am Jahrhundertkönigsschießen teilgenommen haben. Fotos: Heinrich Weßling

 

Der Jahrhundertkönig beim Bürgerschützenverein Steinbeck heißt Uwe Woestmann. Der 55-Jährige wohnt seit 1985 in Steinbeck und fungierte 1992 mit seiner Frau Susanne als Vizekönigspaar im Verein.

 

 

Seitdem gehört er auch zum Schützenverein. Nach dem 432. Schuss stand am Samstagabend gegen 21.15 Uhr der Sieger fest.

Zum großen Finale um die Königswürde zum Jahrhundertfest hatte der Schützenverein alle lebenden Könige und Vizekönige des Vereins eingeladen. Das Jubelfest im 100-jährigen Bestehen hatte der Verein bereits im Mai groß gefeiert.

So trafen sich die ehemaligen Majestäten mit ihren Partnern am Samstag auf dem Sportplatz am Mittellandkanal, um den Jahrhundertkönig auszuschießen. Es war der Wunsch der Vorstandsmitglieder schon vor und während der Jubiläumsfeierlichkeiten: Die ehemaligen Majestäten sollten mit einem Vogelschießen eingebunden werden. Alles unter dem Motto „Das Schützenherz schlägt ein Leben lang“. Und mit wie viel Ehrgeiz und Elan die Schützenbrüder am Samstag dabei waren, zeigte der Einsatz am Schießstand. In lockerer Runde wurde zunächst die Reihenfolge ausgelost. Zuerst wurde mit drei Schüssen pro Teilnehmer das Schießen eröffnet. Später wurde in ausgeloster Reihenfolge das Schießen mit jeweils einem Schuss auf den Vogel fortgesetzt.

Zu den ältesten Teilnehmern zählte der 91-jährige Albert Ostendorf, der 1974 die Königswürde in Steinbeck innehatte. Und auch Franz Neyer (90), der älteste König des Vereins von 1964 und heute Ehrenvorsitzender, nahm aktiv am Vogelschießen teil.

32 Teilnehmer stiegen gegen 18 Uhr ein. Zum Finale gegen 21 Uhr waren noch gut 20 Teilnehmer dabei. Jeder wollte, doch nur einer konnte den finalen Schuss abgeben. Und der gelang Uwe Woestmann. Der Schützenbruder, der in Osnabrück in der Autobranche tätig ist, freute sich sichtlich, als bei seinem Schuss der Rumpf aus dem Kasten fiel.

Es gab viele Glückwünsche von Vereinskameraden, vom Vorstand und von den vielen Gästen, die das Vogelschießen beobachteten. Mit dem Jahrhundertkönig wurde dann noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.