Bürgerschützenverein
Espel e.V.


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Herzlich Willkommen beim BSV Espel

"Schau aufs Ziel, sprich nicht viel", mit diesem Wahlspruch auf die Vereinsfahne von 1926 könnten junge Männer aus ESPEL am 04. Mai 1920 die Gründungsversammlung einberufen haben. Der junge Verein feierte dann am 18. Juli 1920 sein Stiftungsfest bei Strübbe im Dorf.


 

IVZ vom 29.03.2022 von Heinrich Weßling

 

Vorfreude auf das Schützenfest im Juni

Generalversammlung

 

(v.l.) Schießwart Tim Bosse , Erster Vorsitzender Ludwig Gerweler, Schriftführer Philipp Bode,
Zweiter Vorsitzender Michael Kamholz. Foto: Heinrich Weßling

 

„Ja, wir sind wieder heiß aufs Schützenfest“, sagte der 1. Vorsitzende Ludwig Gerweler bei der Begrüßung der rund 30 Schützen im Vereinslokal Forstmann. Neben diesem Fest im Juni standen auch das Kaiserschießen der Gemeinde Recke und das Kreisheimatschützenfest auf der Tagesordnung des BSV Espel.

In den vergangenen zwei Jahren ging es immer nur um Verschiebungen, Absagen und neue Termine. „Corona hat viele Aktionen über den Haufen geworfen. So auch unser gut geplantes Jubiläumsfest 2020. Hier wäre das 100-jährige Jubiläum gefeiert worden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, so der Vorsitzende.

Das Jubelschützenfest zum 100-jährigen Bestehen soll aus historischem Anlass 2024 nachgeholt werden. Im Vorjahr hatte ein Vereinsmitglied herausgefunden, dass der BSV Espel offiziell erst 1924 gegründet wurde. Die Rückdatierung auf das Jahr 1920 sei auf den damals bestehenden Junggesellenschützenverein erfolgt.

Die Mitglieder haben dem BSV die Treue gehalten. Die Zahl ist konstant bei 150 geblieben. Die finanzielle Lage des Vereins sei beruhigend. Da in Corona-Zeiten nur wenig stattfinden konnte, gab es auch nur wenige Ausgaben, wurde seitens der Vereinsführung für die nicht anwesende Kassenwartin Anja Dühnen berichtet.

Das Schützenfest 2022 soll wieder wie in den Jahren zuvor gefeiert werden. Die bekannten Abläufe werden beibehalten. Am Donnerstag, 16. Juni, soll es gegen 16 Uhr losgehen mit dem Vogelschießen. Am Samstag, 18. Juni, folgt um 20 Uhr der öffentliche Schützenball. Am darauffolgenden Tag ist um 15 Uhr erneut Antreten. Gegen 18 Uhr werden die Majestäten proklamiert.

Bei den Vorstandswahlen wurde der 1. Vorsitzende Ludwig Gerweler und der 2. Kassierer Henning Wiemeler wiedergewählt.

Die aktuellen Majestäten nehmen Ende April am Schützenfest des BSV Langenacker am traditionellen Kaiserschießen teil. Ein weiteres Kaiserschießen für die Majestäten des Vereins, die in diesem Jahr ermittelt werden, findet am 27. August statt.

Ein wenig Trübsal kam bei den Schützen auf, weil das Kreisheimatschützenfest von Mai auf September verschoben wird. Damit kollidiert dieser Termin mit der Recker Kirmes.

Der BSV Espel möchte nach Möglichkeit auch wieder auf den Schützenfesten der Partnervereine – zum Beispiel BSV Langenacker, BSV Steinbeck, BSV Zumwalde und BSV Schlickelde – vertreten sein – „sofern sich die gesetzliche Lage nicht ändert“, wies der Verein auf die Corona-Lage hin, die sich wieder ändern könnte.

 


 

IVZ vom 06.11.2021

 

Andre Rählmann ist König

Winterschützenfest mit Rekordbeteiligung

 
Andre Rählmann holte beim Winterschützenfest den Vogel von der Stange. Ihm gratulierten Schriftführer Philipp Bode und Vorsitzender Ludwig Gerweler (v.l.).Heinrich Weßling

 

Der neue Winterkönig des Bürgerschützenvereins Espel heißt Andre Rählmann. Mit dem 124. Schuss holte er am vergangenen Wochenende den Vogel von der Stange. Das Königsschießen 2021, das aufgrund der Pandemie im Juni ausgefallen war, fand nun im Rahmen des Winterschützenfestes statt.

Das Vereinsleben blühe und nehme neue Fahrt auf, sagte der Vorsitzende Ludwig Gerweler während der Feier in den Anlagen des Vereinswirtes Forstmann. Das Winterfest erfreute sich einer Rekordbeteiligung. Allein zum Essen hatten sich mehr als 110 Mitglieder angemeldet. Und anschließend bei der Feier füllte sich der Festsaal.

Gegen 14 Uhr war man zu einem Fußmarsch in Richtung Ehrenmal aufgebrochen. Begleitet vom Spielmannszug Blau-Weiß Espel legten die Bürgerschützen dort ein Blumengesteck nieder. Vorsitzender Gerweler erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die Historie und den Sinn dieser für Espel wichtigen Gedenkstätte.

Anschließend ging es in den Biergarten, um an der Vogelstange den „Corona-König“ zu ermitteln. Die Teilnehmerzahl bei diesem Schießwettbewerb war enorm. Mehr als 50 Schützen versuchten, dem Vogel den Garaus zu machen.

Erst beim 124. Schuss von Andre Rählmann fiel der Rumpf aus dem Kasten. „Volle Pulle habe ich draufgehalten“, sagte Rählmann. Er weiß ja schon, wie das geht. Denn vor acht Jahren war er schon einmal Vizekönig des Vereins. Außer dem Ehrentanz sind für den König keine weiteren Pflichten und Aufgaben mit seiner Regentschaft verbunden.


 

IVZ vom 26.10.2021 von Heinrich Weßling

 

Friedenseiche wächst seit 150 Jahren

Bürgerschützen Espel gedenken der Gefallenen beider Weltkriege

 

Stellten am Sonntag eine Blumenschale am Ehrenmal auf: Der ehemalige Vereinsvoitzende Alfred Rethmann (l.), der amtierende Vorsitzende Ludwig Gerweler sowie Schriftführer Philipp Bode. Bild Heinrich Weßling

 

Der Bürgerschützenverein Recke-Espel hat am Sonntag den Gefallenen der beiden Weltkriege am Ehrenmal gedacht. Dabei stand auch die Friedenseiche in unmittelbarer Nähe zum Ehrenmal im Mittelpunkt. Sie wurde vor genau 150 Jahren gepflanzt.

Die Geschichte der Friedenseiche haben die Schützenbrüder Alfred Rethmann und Philipp Bode mithilfe des Schützenarchivs und Zeitungsberichten dokumentiert. Sie wurde im Rückblick auf die kriegerischen Auseinandersetzungen der Jahre 1870 und 1871 am 30. Oktober 1871 von den Espeler Bürgern gepflanzt – in der Hoffnung auf lang anhaltende Friedenszeiten. Aus dem Baumbestand des Landwirtes Stüve in Espel wurde eine gute Eiche ausgewählt und in unmittelbarer Nähe zur Mettinger Straße, früher Gaststätte Krekemeyer, gesetzt. Der Standort war so gewählt, dass möglichst viele Bürger auf dem Fuß- und Radweg nach Recke direkt daran vorbeikommen.

Die erhoffte Friedenszeit währte nur bis 1914, dann brach der Erste Weltkrieg aus. 19 Männer aus Espel kamen aus diesem Krieg nicht wieder nach Hause. Zum Gedenken an dieses traurige Ereignis gründeten die Espeler Bürger unter dem Vorsitz von Louis Stüve einen Denkmalausschuss und platzierten im Bereich der Friedenseiche einen Findling, der mit einer Bronzetafel versehen wurde. Diese trägt die Namen der vermissten Männer.

 

1927 wurde das Ehrenmal zum ersten Mal eingeweiht, später wurde es erweitert.

 

Die Einweihung des Denkmals fand am 5. Mai 1927 statt. Die Weihrede hielt Kaplan Veldtrup. Nach den Grußworten von Dechant Weining und Pastor Birkenkämper wurde das Ehrenmal feierlich an den Amtmann der Gemeinde Recke übergeben, haben die Schützenbrüder recherchiert.

 


IVZ vom 29.09.2021 von Heinrich Weßling

 

Schützenverein kann 2024 sein Jubiläum feiern

durch historische Dokumente belegt

 

Der Vorstand des BSV Espel (v. l.): Michael Kamolz (2. Vorsitzender), Achim Wullkotte (stehend, ehemaliger 2. Schriftführer), Philipp Bode (1. Schriftführer), Ludwig Gerweler (stehend, 1. Vorsitzender) und Anja Dühnen (1. Kassiererin). Heinrich Weßling

 

Corona-Zeit gut überstanden

 

„Wir sind gut durch die Pandemie gekommen“, stellte Ludwig Gerweler, Vorsitzender des BSV Espel, bei der jüngsten Hauptversammlung des Vereins fest. „Schade ist aber gewesen, dass wir unser Jubiläum nicht feiern konnten“, bedauerte der Vereinsvorsitzende vor rund 30 anwesenden Mitgliedern.

Im vergangenen Jahr wäre der BSV Espel 100 Jahre alt geworden, ist in den ersten Dokumenten des Vereins nachzulesen. Aber nach nochmaliger Recherche durch ein historisch bewandertes Vereinsmitgliedes wurde bekannt gegeben, dass der BSV Espel offiziell erst im Jahr 1924 gegründet wurde. Die Rückdatierung auf das Jahr 1920 sei auf den damals bestehenden Junggesellenschützenverein erfolgt. Ludwig Gerweler: „Und so dürfen wir uns freuen, dass wir den offiziellen Tag im Jahr 2024 noch feiern können.“

Das Jubiläum soll dann als größeres Fest aufgezogen werden. Dafür wird ein Festausschuss gegründet, beziehungsweise reaktiviert, um die Planungen voranzutreiben.

Weitere Punkte der außerordentlichen Generalversammlung am Samstag im Landgasthaus Forstmann waren Wahlen, Kassenberichte und Vorschautermine. Als neuer 1. Schießwart wurde Tim Bosse für Martin Lukassen ins Amt berufen, Lukassen war 27 Jahre als 1. Schießwart für den Verein tätig. Anja Dühnen wurde als 1. Kassiererin wiedergewählt. Michael Kamolz wurde als 2. Vorsitzender im Amt bestätigt. Philipp Bode ist weiterhin 1. Schriftführer. Als 2. Schriftführer wurde der abwesende Simon Oelgemöller gewählt, Achim Wullkotte war seit 2008 in dieser Funktion tätig.

Dann erhielten die erschienenen Mitglieder noch eine Terminvorschau. Das Winterschützenfest 2021 ist geplant für den 30. Oktober im Landgasthaus Forstmann. In diesem Jahr soll sich allerdings der Ablauf ändern. Der Verein tritt nachmittags zu einem kleinen Festmarsch zum Ehrenmal in Espel an, anschließend wird der Winterschützenkönig am Vogelschießstand ausgeschossen. Der Titel des Winterschützenkönigs ist ohne irgendeine Verpflichtung und soll den Vereinsmitgliedern das Schützenfestgefühl nach langer Zeit wieder in Erinnerung rufen, hieß es seitens des Vorstandes. Anschließend geht es weiter mit dem gemeinsamen Abendessen und Tanz und Musik mit der Band „Without Teachers“.

Die Friedenseiche am Ehrenmal in Espel stehe am 30. Oktober 2021 seit genau 150 Jahren und sei historisch mit dem BSV Espel verbunden, wurde ebenfalls mitgeteilt. An dem Tag soll dort ein Kranz niedergelegt werden.

Der Volkstrauertag mit Kranzniederlegung am Ehrenmal in Recke und Espel findet am 14. November mit musikalischer Begleitung des Musikvereins Blau-Weiß Espel statt.

 


IVZ vom 01.02.2020 von Heinrich Weßling

 

Jubiläumsvogel schon fertig

Die Vorbereitungen auf das 100-Jahre-Jubiläum laufen

 

Dieses Gruppenfoto hat der BSV für die Festschrift anfertigen lassen. Die Zeitschrift soll vor dem Jubiläum an alle Haushalte in Espel verteilt werden. Foto: Heinrich Weßling

 

Die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten sind derzeit in vollem Gange. Der BSV Espel will im Juni mit 20 Gastvereinen aus der Nachbarschaft feiern.

„Schau aufs Ziel, sprich nicht viel.“ Mit diesem Wahlspruch, der später auf der Vereinsfahne von 1926 zu lesen war, könnten junge Männer aus Espel am 4. Mai 1920 die Gründungsversammlung des Espeler Schützenvereins einberufen haben. Und die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten sind derzeit in vollem Gange.

Der BSV Espel will im Juni mit 20 Gastvereinen aus der Nachbarschaft feiern. Die Festwoche startet am Mittwoch, 10. Juni. Dann ist ab 20 Uhr ein bunter Kommersabend mit Unterhaltungsprogramm geplant. Es ist der Tag vor Fronleichnam. „Am Donnerstag, 11. Juni, findet unser traditionelles Königsschießen in den Anlagen der Gaststätte Forstmann statt. Bei uns wird wieder der König oder auch die Königin beim Vogelschießen ermittelt“, so der Vorsitzender Ludwig Gerweler, der sich am Donnerstagabend mit dem weiteren Organisationsteam, bestehend aus Anja Dühnen, Elmar Oetker, Timo Stockmann, Werner Dühnen und Matthias Mausolf getroffen hat, um die Planungen voranzutreiben. „Der Vogel ist schon fertig. Nach dem Jubiläumsfest werden wir auch den Jahrhundertkönig ermitteln. Der Termin ist noch offen. So hat auch der Jubiläumskönig die Möglichkeit, hier mitzuschießen“, so Gerweler.

 

Der Vorsitzende Ludwig Gerweler mit dem Jubiläumsvogel. Foto: Heinrich Weßling

 

Der Samstag startet mit der Heiligen Messe und anschließendem Frühschoppen. Am Nachmittag ist das Abholen der neuen Majestäten, um abends gemeinsam mit den Gastvereinen das Jubiläumsschützenfest zu feiern.

Am Sonntag nach der Kranzniederlegung treffen sich die 2019er amtierenden Majestäten aller Recker Schützenvereine zum Kaiserschießen. Ab 16 Uhr schießen die zwei Könige und zwei Königinnen sowie die Vizemajestäten um die Kaiserwürde der Gemeinde Recke. Erstmalig sind zwei Steinbecker und zwei Espeler Frauen am Start. Sollte eine der Damen sich durchsetzen, gäbe es erstmals eine Frau an der Spitze in der Kaisergeschichte.

Frauen im Schützenwesen sind für den BSV Espel nicht neu: Mit 2011 Angelika Wullkotte, 2017 Anja Dühnen und 2019 Doreen Gerweler hatte der Verein in den letzten Jahren schon drei Königinnen auf den Thron. Und fast im jährlichen Wechsel auf dem Thron trägt der König eine blaue oder grüne Jacke. Entweder kommt er aus dem Spielmannszug oder aus dem Schützenverein. Beide Vereine ergänzen sich bestens, das sei beispiellos in der Gemeinde, finden sie beim BSV Espel.

 

Vereinsgeschichte:

 

Der „Junggesellenschützenverein Espel-Steinbeck“ wurde am 18. Juli 1920 bei Strübbe im Dorf ins Leben gerufen. Am 4. Mai 1924 folgte die Umbenennung in „Bürgerschützenverein Espel“. 101 Mitglieder gab es damals, der Beitrag betrug eine Mark. Der Junggesellenschützenverein hatte sein Schützenfest noch bei Strübbe gefeiert und seinen Schießstand bei Kreckemeyer in Espel. Der umgetaufte Verein feierte dann am 15. Juni 1924 in den Anlagen des Wirtes Kreckemeyer sein erstes Schützenfest. Der Vorstand des jungen Bürgerschützenvereins setzte sich eine eigene Vereinsfahne zum Ziel. Am 9. Mai 1926 wurde diese feierlich mit zahlreichen Gästen eingeweiht. Die Zusammenarbeit mit dem Spielmannszug Blau-Weiß Espel brachte ab 1954 neue Impulse in das Vereinsleben.