Bürgerschützenverein
Espel e.V.


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Herzlich Willkommen beim BSV Espel

"Schau aufs Ziel, sprich nicht viel", mit diesem Wahlspruch auf die Vereinsfahne von 1926 könnten junge Männer aus ESPEL am 04. Mai 1920 die Gründungsversammlung einberufen haben. Der junge Verein feierte dann am 18. Juli 1920 sein Stiftungsfest bei Strübbe im Dorf.


IVZ vom 01.02.2020 von Heinrich Weßling

 

Jubiläumsvogel schon fertig

Die Vorbereitungen auf das 100-Jahre-Jubiläum laufen

 

Dieses Gruppenfoto hat der BSV für die Festschrift anfertigen lassen. Die Zeitschrift soll vor dem Jubiläum an alle Haushalte in Espel verteilt werden. Foto: Heinrich Weßling

 

Die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten sind derzeit in vollem Gange. Der BSV Espel will im Juni mit 20 Gastvereinen aus der Nachbarschaft feiern.

„Schau aufs Ziel, sprich nicht viel.“ Mit diesem Wahlspruch, der später auf der Vereinsfahne von 1926 zu lesen war, könnten junge Männer aus Espel am 4. Mai 1920 die Gründungsversammlung des Espeler Schützenvereins einberufen haben. Und die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten sind derzeit in vollem Gange.

Der BSV Espel will im Juni mit 20 Gastvereinen aus der Nachbarschaft feiern. Die Festwoche startet am Mittwoch, 10. Juni. Dann ist ab 20 Uhr ein bunter Kommersabend mit Unterhaltungsprogramm geplant. Es ist der Tag vor Fronleichnam. „Am Donnerstag, 11. Juni, findet unser traditionelles Königsschießen in den Anlagen der Gaststätte Forstmann statt. Bei uns wird wieder der König oder auch die Königin beim Vogelschießen ermittelt“, so der Vorsitzender Ludwig Gerweler, der sich am Donnerstagabend mit dem weiteren Organisationsteam, bestehend aus Anja Dühnen, Elmar Oetker, Timo Stockmann, Werner Dühnen und Matthias Mausolf getroffen hat, um die Planungen voranzutreiben. „Der Vogel ist schon fertig. Nach dem Jubiläumsfest werden wir auch den Jahrhundertkönig ermitteln. Der Termin ist noch offen. So hat auch der Jubiläumskönig die Möglichkeit, hier mitzuschießen“, so Gerweler.

 

Der Vorsitzende Ludwig Gerweler mit dem Jubiläumsvogel. Foto: Heinrich Weßling

 

Der Samstag startet mit der Heiligen Messe und anschließendem Frühschoppen. Am Nachmittag ist das Abholen der neuen Majestäten, um abends gemeinsam mit den Gastvereinen das Jubiläumsschützenfest zu feiern.

Am Sonntag nach der Kranzniederlegung treffen sich die 2019er amtierenden Majestäten aller Recker Schützenvereine zum Kaiserschießen. Ab 16 Uhr schießen die zwei Könige und zwei Königinnen sowie die Vizemajestäten um die Kaiserwürde der Gemeinde Recke. Erstmalig sind zwei Steinbecker und zwei Espeler Frauen am Start. Sollte eine der Damen sich durchsetzen, gäbe es erstmals eine Frau an der Spitze in der Kaisergeschichte.

Frauen im Schützenwesen sind für den BSV Espel nicht neu: Mit 2011 Angelika Wullkotte, 2017 Anja Dühnen und 2019 Doreen Gerweler hatte der Verein in den letzten Jahren schon drei Königinnen auf den Thron. Und fast im jährlichen Wechsel auf dem Thron trägt der König eine blaue oder grüne Jacke. Entweder kommt er aus dem Spielmannszug oder aus dem Schützenverein. Beide Vereine ergänzen sich bestens, das sei beispiellos in der Gemeinde, finden sie beim BSV Espel.

 

Vereinsgeschichte:

 

Der „Junggesellenschützenverein Espel-Steinbeck“ wurde am 18. Juli 1920 bei Strübbe im Dorf ins Leben gerufen. Am 4. Mai 1924 folgte die Umbenennung in „Bürgerschützenverein Espel“. 101 Mitglieder gab es damals, der Beitrag betrug eine Mark. Der Junggesellenschützenverein hatte sein Schützenfest noch bei Strübbe gefeiert und seinen Schießstand bei Kreckemeyer in Espel. Der umgetaufte Verein feierte dann am 15. Juni 1924 in den Anlagen des Wirtes Kreckemeyer sein erstes Schützenfest. Der Vorstand des jungen Bürgerschützenvereins setzte sich eine eigene Vereinsfahne zum Ziel. Am 9. Mai 1926 wurde diese feierlich mit zahlreichen Gästen eingeweiht. Die Zusammenarbeit mit dem Spielmannszug Blau-Weiß Espel brachte ab 1954 neue Impulse in das Vereinsleben.