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IVZ vom 12.07.2022 von Ursula Holtgrewe

 

Wenn der Klausberg bebt

Osterberger Schützen feiern drei Tage

 

Wegendes Regens fahren die Adjutanten Birgit und Detlef Lauter (links) sowie das Königspaar Sandra Forstmann und Burkhard Goldlücke in der geschlossenen Kutsche zum Festplatz. | Foto: Ursula Holtgrewe

 

„Der Klausberg hat gebebt“, berichtete Thomas Schirmbeck, Vorsitzender des Schützenvereins Osterber, über den Königsball am Abende zuvor. Drei Tage lang wurde Schützenfest gefeiert.

Drei Tage lang hat der Osterberger Schützenverein von 1890 sein Jahresfest gefeiert. Richtig voll war es beim Königsball zu Ehren von König Burkhard Goldlücke.

„Der Klausberg hat gebebt“, berichtete der Vorsitzende Thomas Schirmbeck tags darauf am Sonntag. Beim Königsball mit der Band „Fantasy“ hätten die fünf Lotter Schützenvereine, ihre Gastvereine aus Leeden und Leeden-Ledde und zahlreiche Besucher die Zeltparty mitgefeiert.

Schirmbeck betonte, die Betroffenheit angesichts der bedrückenden Ereignisse in der Welt, die auch in Osterberg diskutiert würden. Andererseits müsse Zeit sein, um zu feiern und den Zusammenhalt der Vereine auch bei Schützenfesten zu fördern.

Die Schützen pflegten erneut ihre Tradition, mit dem Spielmannszug Velpe und drei Kutschen, gezogen von mit Kopfschmuck ausstaffierten Pferden, den König zu Hause abzuholen.

Bei Königin Klaudia Kröner habe er „Tränen gesehen, als Burkhard als König feststand“, verriet Schirmbeck. Als Adjutanten mit Königserfahrung begleiten Birgit und Detlev Lauter die Majestäten; Ehrendamen sind Anne Schulte, Petra Döhlemeyer, Sandra Forstmann und Karin Ewers.

Auch bei Kinderkönig Bjarne Jacobsen liegt das Osterberger Königsgen in der Familie. „Vor drei Jahren war sein Bruder Fiete Kinderkönig. Seine Mama Verena war vor 29 Jahren im Kinderhofstaat, und sein Opa Harald Pötter war vor genau zwanzig Jahren König. Bjarne wählte Isabell Alfing als Königin, deren Mama Silke Fortmeyer wiederum vor 36 Jahren Kinderkönigin war. Die zweite Königin Nele Schulte wählte Tim Fißbeck zum Prinzen, der sonntags galant die schwere Kette trug.

Derweil verbreitete die „Noorkerländer Kapel“ auf dem Festplatz Stimmung bei der Kaffeetafel der Festwirte Jens und Steffi Urban. Wie immer erwarteten etliche Besucher den Schützentross mit dem Bruderverein Leeden-Loose auf dem Klausberg, um nach dem offiziellen Teil Kontakte zu pflegen.

 

Alle Generatioen der Schützenbrüder marschieren die zwei Kilometer im Trockenen zum Klausberg. | Foto: Ursula Holtgrewe

 

Am Montag stand beim Kinderschützenfest schließlich der Nachwuchs im Mittelpunkt. Die jungen Majestäten und Besucherkinder probierten die vom Damenfestausschuss vorbereiteten Aktionen aus.